Antworten (FAQ)
Hier geben wir Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen
Welche Servervarianten gibt
es und warum?
Was sind Module und wozu benötigt man
sie?
Was ist ein Barcode und wo bekomme
ich die her?
Was ist OCR und was nützt mir das?
Was ist das Modul Autoindex?
Was ist das Modul ACTIVE IMPORT?
Kann man DocuWare über das Internet
nutzen?
Wie ist das mit der Sicherheit?
Welcher Unterschied besteht in
den beiden Anwenderlizenzvarianten?
Brauchen Internetnutzer auch eine Lizenz?
Gibt es bei den Lizenzen Preisstaffeln?
Welche Servervarianten gibt es und warum?
DocuWare 5 steht in drei verschiedenen Server-Editionen zur Verfügung.
Die einzelnen Editionen unterscheiden sich durch ihren Funktionsumfang.
Sie werden unterschiedlichen Anforderungen in den Unternehmen gerecht.
Komfort und umfassende Möglichkeiten modernen Dokumenten-Managements
sind selbstverständlich bei allen drei Editionen gewährleistet: Das
Scannen, Indexieren, Archivieren, Suchen, Anzeigen und Bearbeiten,
Drucken und Versenden von Papier- und PC-Dokumenten gehören zu den
grundlegenden Funktionen. Die Qualifizierte Elektronische Signatur, die
einfache Adminstration der Installation sowie das benutzerfreundliche
Einrichten von Archiven und der ausschließliche Dokumentenzugriff über
DocuWare gehören ebenso zum Funktionsumfang aller Server-Editionen wie
die integrierte Volltextsuche. .
BUSINESS Server
BUSINESS Server ist für den Einsatz in kleineren Unternehmen
zugeschnitten, die auf einen Standort begrenzt sind. BUSINESS Server
stellt alle grundlegenden Funktionalitäten für ein funktionierendes
Dokumenten-managemet-System zur Verfügung.
PROFESSIONAL Server
PROFESSIONAL Server ist die ideale Plattform für mittelständische
Unternehmen und Abteilungslösungen in Großunternehmen. Wesentliche
Erweiterungen im Funktionsumfang im Vergleich zu BUSINESS Server sind
beispielsweise die Synchronisation von Archiven, die Integration von
LDAP-, Active- und Domain-Directories sowie die Möglichkeit, den
Funktionsumfang durch zusätzliche Module zu erweitern.
ENTERPRISE Server
Der nochmals erweiterte Funktionsumfang von ENTERPRISE Server erlaubt,
höchste Anforderungen an Daten und Ausfall-Sicherheit mit DocuWare
abzudecken. Mehrere Server können zusammengeschaltet und die Last kann
über ein leistungsfähiges Load-Balancing gleichmäßig auf alle Server
verteilt werden. Mit der Möglichkeit, Dokumente verschlüsselt abzulegen
und auf eine Hochsicherheitsstufe umzuschalten, wird ENTERPRISE Server
auch höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht.
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Was sind Module und wozu benötigt man sie?
Module sind nicht in der Grundkonfiguration einer Serverkomponente
enthalten. Je nach Anwendungszweck einer Installation finden einzelne
oder mehrere Module Verwendung. Welche Module benötigt werden ermitteln
wir in den Gesprächen mit unseren Kunden in Vorbereitung auf eine
Individual-präsentation bzw. ein Angebot.
Was ist das Modul Recognition?
Mit DocuWare RECOGNITION (auf deutsch - Erkennung) ist die Automatische
Indexvergabe über Barcode und OCR. Damit legen Sie Ihre Dokumente in
DocuWare noch schneller ab, da die Indexbegriffe automatisch aus
gescannten Dokumenten übernommen werden. Dazu können Texte per OCR
(Optical Character Recognition) oder Barcodes aus vordefinierten Zonen
ausgelesen werden. Durch dieses Zusatzmodul wird Ihre DocuWare-Anwendung
noch effizienter, da Sie für die Indexierung der Dokumente kaum noch
Zeit benötigen. Durch die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten wird
RECOGNITION zu einem vielseitigen Werkzeug, das Ihre Dokumente
klassifiziert und mit Indexbegriffen versieht.
Einsatzgebiete
Zur Archivierung von Eingangsrechnungen kleben Sie zunächst je ein
Barcode-Etikett auf die Rechnungen und scannen sie ein. Die Dokumente
befinden sich dann in Ihrem DocuWare-Briefkorb, wo die Barcode-Nummern
durch RECOGNITION ausgelesen und als Indexbegriffe für die nachfolgende
Archivierung verwendet werden. Nun buchen Sie die Rechnungen in Ihrem
Buchhaltungssystem, wo Sie Firma, Rechnungs-Nummer, -Betrag etc.
eingeben. Diese Daten können automatisch für die Vervollständigung der
Indexbegriffe der bereits in DocuWare archivierten Rechnungen verwendet
werden, und zwar über das Zusatzmodul DocuWare AUTOINDEX.
Was ist OCR?
(Abkürzung OCR von englisch Optical Character Recognition). Es handelt
sich um eine automatische Texterkennung oder auch Optische Zeichen-erkennung.
Mit dieser Technik, die ein Bestandteil des Recognition-Moduls ist,
können Dokumente Ihres Archivs nach einzelnen Wörtern ausgelesen werden.
Diese Funktion wird z.B. in der Volltextsuche verwendet. Ein
automatischer Arbeitsprozess durchsucht (meistens nachts zu
betriebsschwachen Zeiten) sämtliche eingescannten Dokumente und legt die
Wörter in einer speziellen Datenbank ab. Sucht man jetzt ein Wort oder
einen Namen, werden über die Volltextsuche die Dokumente angezeigt, die
diesen Begriff enthalten und man bekommt sofort auf dem Dokument die
Fundstelle farbig hervorgehoben.
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Was ist das Modul AUTOINDEX ?
Für viele zu archivierende Dokumente liegen Ordnungskriterien und
Suchbegriffe bereits in der EDV vor. DocuWare AUTOINDEX übernimmt die
Daten und fügt sie dem Archiv als Indexbegriffe selbständig hinzu. Die
manuelle Eingabe entfällt, die Ablage erfolgt automatisch.
Die Finanzbuchhaltung erfasst zu jeder Rechnung beim Buchen Absender-name,
Belegnummer, Datum und Summe. Anhand dieser Informationen sollen
Mitarbeiter später den Beleg im Archiv wiederfinden.
Zunächst wird die Rechnung mit der Belegnummer als Indexbegriff im
Archiv abgelegt. Dann wird als Matchcode eine Zeichenfolge definiert,
die identisch im Datenbestand der Finanzbuchhaltung sowie im DocuWare-Archiv
vorkommt. Mit dem Matchcode - in diesem Fall die Belegnummer - lassen
sich die Datensätze einander zuordnen. AUTOINDEX ergänzt die Inhalte des
externen Datensatzes automatisch als Indexinformationen in DocuWare.
Was ist das Modul ACTIVE IMPORT?
Aufgabe von ACTIVE IMPORT ist es, bestimmte Ordner bzw. Verzeichnisse
auf Ihrem PC oder in Ihrem E-Mail-Programm zu überwachen und
eintreffende Dateien und E-Mails nach DocuWare zu importieren und
automatisch abzulegen.
Dokumente, die zum Beispiel beim Scannen an Digitalkopierern entstehen,
werden in einen überwachten (Netzwerk-) Ordner gelegt, dort von ACTIVE
IMPORT übernommen und an DocuWare weitergegeben.
Die E-Mails, die im Posteingang Ihres Mailprogramms eingehen, haben alle
unterschiedliche Inhalte. Diejenigen Ihrer ein- und ausgehenden Mails,
die Sie ablegen möchten, ziehen Sie einfach mit der Maus in einen dafür
eingerichteten Ordner in Outlook. Von dort legt sie ACTIVE IMPORT
automatisch mit der richtigen Verschlagwortung ab. Dabei wird die Mail
mit bestimmten Begriffen, sogenannten Indexbegriffen, versehen, zum
Beispiel Sendedatum, Betreff, Absender oder Empfänger. Anhand dieser
Index-begriffe kann die Mail dann bei Bedarf ganz schnell gefunden
werden. Um zusätzliche Daten als Index-begriffe zu verwenden, gibt es
bei ACTIVE IMPORT die Index-Erweiterung. Anhand eines Feldes der
eingegangenen Mail, zum Beispiel der Absender-Adresse, wird im Outlook-Adressbuch,
in der DocuWare-Datenbank oder einer externen Datenbank nach
zusätzlichen Informationen, wie dem Namen der Firma oder des
Ansprechpartners, gesucht und diese als Indexbegriffe zugefügt.
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Was ist ein Barcode und wo bekomme ich die
Etiketten her?
Barcodes kennen Sie alle aus dem Supermarkt. Die Kassiererin zieht den
Artikel an einem Scanner vorbei, der auf der Verpackung eine kleines
Etikett mit vielen Streifen erkennt. Die Anordnung der Streifen und die
Stärke ist verschlüsselt und je nach Etikett eindeutig. Unter dem
Strichcode steht einen Zahl, die mit dem Code identisch ist.
Damit lassen sich die Dokumente, die mit einem Barcodeaufkleber versehen
sind, wahlweise mit einem Scanner automatisch einlesen oder auch per
Hand z.B. in Buchhaltungsprogramme eintippen.
Diese Aufkleber erhalten Sie auf Wunsch von uns. Auf einer Rolle
befinden sich wahlweise bis 5000 Etiketten, die bequem abgezogen werden
können. Der Nummernkreis ist frei wählbar. Gern unterbreiten wir Ihnen
ein Angebot.
Kann man DocuWare über das Internet nutzen?
Ja, mit dem sogenannten "WEBCLIENT" kann man von
jedem beliebigen Rechner weltweit über das Internet auf die
freigegebenen Archive seines Unternehmens zugreifen. Auf dem Rechner
muss keinerlei zusätzliche Software installiert sein.
In der DocuWare-Administration lassen sich sehr einfach beliebig viele
Konfigurationen eines Web Clients einrichten. Jeder Web
Client-Konfiguration wird eine eindeutige URL zugeordnet. Über die URL
ist der Zugang zu dem entsprechenden Web Client möglich. Jede
Konfiguration lassen sich Funktionalitäten zuordnen. Der Administrator
entscheidet, auf welche Archive und Archivdialoge zugegriffen werden
kann und wie sich ein Benutzer anmelden muss, um auf eine Konfiguration
zuzugreifen. Möglich sind ein passwortgeschützter Zugriff, die
automatische Login-Übernahme eines Windows-Benutzers (Single Sign on)
oder ein Gastlogin ohne Angabe von Benutzername und Passwort.
Nach der Anmeldung kann der Anwender die ihm zugewiesenen Ablage- und
Suchdialoge sofort nutzen. Für eine Suche tragen Sie Suchbegriffe in
Eingabefelder ein. Auswahllisten, gängige Suchparameter und
Volltextsuche unterstützen Sie dabei komfortabel. Eine frei
konfigurierbare Ergebnisliste zeigt umgehend alle Treffer an. Erhalten
Sie zu viele Treffer, können Sie die Suche kinderleicht weiter
einschränken.
Jedes gefundene Dokument betrachtet man direkt im Browser, egal ob es
ursprünglich gescannt, als E-Mail, CAD-, PDF- oder Office-Datei
archiviert wurde. DocuWare unterstützt alle gängigen Dateiformate, ohne
dass ein Plug-In im Browser installiert werden muss. Damit können die
Dokumente auch direkt aus dem Browser heraus gedruckt werden. Angezeigte
Dokumente versehen Sie ganz einfach mit Textnotizen oder setzen
elektronische DocuWare-Stempel. Bei Bedarf lassen sich Dokumente auf den
lokalen PC downloaden und bearbeiten. Zur Ablage von Dateien vergibt man
beliebige Indexkriterien und editieren diese Kriterien im Nachhinein.
Die Anwender können sich Ihren Web Client frei gestalten, indem Sie
ausgewählte Archivdialoge wie Ablagedialog, Suchdialog oder
Ergebnisliste „pinnen“. Die Dialoge stehen dann nach dem Ab- und wieder
Anmelden automatisch an gleicher Position zur Verfügung.
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Wie ist das mit der Sicherheit?
Allein die Basis-Architektur von DocuWare bietet ein hohes Maß an
Sicherheit vor unberechtigtem Datenzugriff. Für die Authentifizierung
verwendet DocuWare ein spezielles Sicherheitsverfahren. Die
Identifizierung des einzelnen Benutzers ist damit sowohl über das
DocuWare-Login als auch beim Single-Sign-On mit automatischer
Windows-Authentifizierung absolut sicher. Die detaillierte
Protokollierung aller Systemänderungen bietet zusätzlichen Schutz vor
Manipulation.
DocuWare schützt optimal vor Datenverlust:
Alle Kategorisierungs- und Indexdaten werden doppelt gehalten, einmal in
der Datenbank und zusätzlich in den XML-Metadateien der Dokumente.
Defekte Datenbanken lassen sich damit leicht wiederherstellen.
Die Dokumentdateien werden je nach Einsatzszenario mit den üblichen
Backup-Werkzeugen gesichert oder mit DocuWare-eigenen Werkzeugen
dupliziert.
Concurrent Lizenz und Named Lizenz -
Was ist der Unterschied?
Mit DocuWare 5 können Sie Ihre Anwender zielgerichtet mit DocuWare-Lizenzen
versorgen. Concurrent Lizenzen sind dabei nicht einem bestimmten
Anwender namentlich zugeordnet. Der Administrator kann aber auch
einzelnen Anwendern, die häufig und regelmäßig auf DocuWare zugreifen
müssen, eine sogenannte Named Lizenz zuweisen. Dazu wandelt er vor der
Zuweisung einfach in der Administration eine Concurrent Lizenz in zwei
Named Lizenzen um. Damit stellen Sie sicher, dass die Power User immer
Zugang zu wichtigen Dokumenten haben.
Brauchen Web-Client-Nutzer auch eine Lizenz?
Ja, aber keine spezielle oder gesonderte Lizenz. Eine Named Lizenz
berechtigt jederzeit auch die Nutzung des Webclients.
Gibt es bei den Lizenzen Preisstaffeln?
Ja. Bei der Planung Ihrer Konfiguration besprechen wir auch diesen
Punkt.
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